Jeden Tag zeigen sich mir Spuren von Vergangenem - "Ab-Fall" - vergraben, verschüttetet, verloren, vergessen und verdrängt.
Mancher Spur folge ich und lege die entdeckten Fundstücke frei. Ich sammle die Relikte, sichte, sortiere, analysiere und lagere diese.
Parallel dazu schaffe ich Arbeiten in Porzellan, Abgüsse alltäglicher Gegenstände und eigener Formulierungen. Diese und der anfallende Porzellan-Abfall bilden weiteren Fundus.
Die Fragmente aus meinen Sammlungen füge ich zu Objekten, Assemblagen und Installationen zusammen.
Oft entstehen serielle Arbeiten. Das Prinzip der Serie ist für mich eine Möglichkeit, das Einzelne und die Vielfalt des Gleichen zu untersuchen. Dabei interessieren mich der Prozess der Veränderung und die Gleichzeitigkeit der Erscheinungsformen. Ich untersuche die Verhältnisse der Dinge zueinander und verfolge die Wandlungen und Metamorphosen.
In meiner Arbeit geht es immer wieder, um die Auseinandersetzung mit Mythen, um Sexualität und Gewalt, Macht und Ohnmacht, Verletzung und Heilung.
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